Webmasterfrday: Weihnachten zwischen Tradition und Moderne

So, das letzte Mal Webmasterfriday in 2012. Das Thema diese Woche ist – naheliegenderweise – Weihnachten. Und diesmal eine Neuerung bei mir, ich binde jetzt nämlich mal eine Frage aus dem Rennschnitzel-Forum ein.

Zuerst einmal: Ja, ich denke schon, dass Weihnachten und Bloggen miteinander zu tun haben. Schließlich ist Weihnachten die Zeit der geschenke, die es in Blogs ja auch gibt – und „Danke!“ sagen muss man ja auch einmal im Jahr. Übrigens finde ich nicht zwangsläufig, dass die Freude an Weihnachten in den Traditionen liegt, was ja eigentlich in einem krassen Gegensatz zur Freude am Bloggen liegt. Sicherlich, auch wir haben Traditionen in der Familie, aber die weichen auf, so ist mir das jedenfalls in den letzten Jahren aufgefallen.

Ich werde Weihnachten übrigens ganz unchristlich verbringen: Von den Klausuren erholen, surfen, spielen, bloggen. Und da bloß Heiligabend und der zweite Weihnachtsfeiertag mittags mit der Familie besetzt ist, bleibt massig Zeit für Bloggen und zocken.

Und vielleicht gibt es ja auch welche, die noch nicht genau wissen, was sie machen sollen oder wohin sie gehen. Vielleicht werden auch einige ein paar besinnliche Stunden am PC verbringen.

Jo, und Leute wie mich, die das geplant machen :) Für diejenigen, die das nicht geplant machen: Sucht euch eine Community, ob das nun ein paar Leutchen in irgendeinem Spiele-TS sind oder die örtliche Kirchengemeinde – sucht euch auf jeden Fall ein paar Leute, mit denen ihr etwas machen könnt, ganz alleine kann ich Weihnachten nicht vorstellen, was bei vielen von euch vermutlich genauso ist. Dazu liefert Martin auch gleich eine Idee:

Dann kann man sich vielleicht mal verabreden? Weihnachten im Blog? Gemeinsam – so wie das Motto des Webmasterfriday…

Tut das!

Modernes oder traditionelles Weihnachten?

Ob wir denn eher auf das traditionelle Weihnachten oder neue Bräuche stehen, fragt der gute Jonas.

Dazu möchte ich erstmal definieren, was ich denn so unter „Modernem Weihnachten“ verstehe. Modernes Weihnachten ist aus meiner Sicht nicht direkt der Verzicht auf die Familie, sondern eher die Änderung der Bräuche – Weihnachtsbaum weg, Heiligabend vor der Glotze verbringen, Bunt blinkende Lichterketten. Und natürlich auch irgendwie die zunehmende Kommerzialisierung – Weihnachtsmännder gab es dieses Jahr Mitte September.

Was halte ich also davon? Ohne Weihnachtsbaum könnte ich definitiv nicht leben, und Heiligabend einfach vor die Glotze klemmen finde ich auch blöde. Und meine Nachbarn würde ich aufgrund ihrer bunt blinkenden LED-Außenbeleuchtung am liebsten mit selbiger strangulieren, so fies das klingt.

Einkaufen. Weihnachtskram im September. WTF? Bitteschön, wie soll ich mich denn Mitte September auf Weihnachten freuen? Den ersten Weihnachts-Süßkram kaufe ich normalerweise Anfang Dezember und das meiste dann nach Weihnachten reduziert. Auf Vorrat ;-)

Ich feiere Weihnachten also eher traditionell – auch wenn ich zu Weihnachten erst einmal in der Kirche war. Das ist zwar ein tolles Erlebnis, aber die Kirche ist in einem vergleichsweise großen Ortsteil halt sehr voll – und größere Menschenmengen mag ich nicht. Außerdem ist es ja so, dass dieser Gottesdienst in unserer Gemeinde um Mitternacht stattfindet, was ich nach der stressigen Vorweihnachtswoche einfach nicht mehr auf die Reihe bekomme. Um die Uhrzeit wird halt mal geschlafen.

Übrigens ist ja auch das Weihnachtsessen so ein Thema. Gans, Truthahn, was auch immer man da isst. Und ganz ehrlich: Würstchen, Buletten und Kartoffelsalat sind wahrlich genug. Das große Federvieh gibt es dann am ersten Weihnachtsfeiertag, gemeinsam mit der köstlichen Weihnachtstorte meiner Oma.

Den nächsten Webmasterfriday gibt es dann 2013 – am 10. Januar, erholt und in alter Frische.