Webmasterfriday: Mein Webhoster

Es war Webmasterfriday und mir war zu warm zum Bloggen ;-)

Die Frage des letztwöchigen Webmasterfridays war, ob wir denn mit unserem jeweiligen Webhoster zufrieden sind.

Ich bin seit Ende 2011 bei Variomedia. Ich hatte kurz zuvor angefangen, zu bloggen – damals noch bei blogger.com – und mir war es damals nur Recht, dass Variomedia dem c’t Spezial zum Thema Webdesign ein Sonderangebot beigelegt hatte, dass drei Monate gratis Hosting bot. Also kurzerhand gratis Webspace und Domain gesichert, WordPress installiert und nach einem guten Monat von Blogger auf das selbst gehostete WordPress umgestiegen. Der Umstieg [alter Post gelöscht, Link entfernt] zu WordPress ging ganz komfortabel und seitdem habe ich das ein oder andere gelernt, was WordPress und Webhosting angeht. An der Stelle möchte ich schonmal auf den ersten Kontakt mit dem Support eingehen: Als mein gratis Hosting langsam auf das Ende zu ging, hatte ich die Idee, zu einem anderen Hoster umzuziehen – die hatten einen Preisvorteil von etwa 2 Euro im Monat, was für mich als Schüler auf Dauer nicht unbedingt vorteilhaft war. Also Support angeschrieben auf der Suche nach einer Anleitung zum Domainumzug, Rückfrage, warum ich denn umziehen möchte, alternatives Preisangebot bekommen, geblieben ;-)

Danach hatte ich noch zweimal etwas, einmal einen falschen Eintrag in der .htaccess – Achtet immer darauf, dass keiner gesperrten IP-Adresse eine Zahl fehlt! – in unter einer Stunde haben die das repariert. Das zweite Mal lag das Problem nicht beim Hosting sondern bei der Unfähigkeit meiner Hausbank, auch das ließ sich schnell und unbürokratisch per Mail lösen. (Was ich hier für Support-Geschichten von anderen Hostern und Banken erzählen könnte…) Insofern hatte ich nie Ärger mit meinem Hosting, größere Ausfälle sind mir auch nie aufgefallen. Es gab zwar zwischendurch wohl ein oder zwei Mal technische Probleme, davon scheine ich aber nie betroffen gewesen zu sein. Der Support hat immer schnell auf meine Mails geantwortet – Telefon habe ich nicht ausprobiert. Kann ich also auf jeden Fall empfehlen.

Seit etwa zwei Monaten habe ich nun ein zweites Hosting-Paket – aber ein grundlegend anderes. Ich habe nämlich einen kleinen Sandkasten für mich reserviert, nämlich bei uberspace. Der Service wird von einigen Linux-Admins als Hobby betrieben – was zur Folge hat, dass es eigentlich alles gibt, was man sich wünschen kann. Cron-Jobs, mehrere Datenbanksysteme, Zugriff auf Ebenen des Dateisystems, die über htdocs liegen – und das ganze auch noch nach dem System pay-what-you-want ab 1 Euro im Monat, mit eigener Domain ab 1,50 Euro. Macht Spaß, auch hier eine klare Empfehlung – für Anfänger aber eher weniger geeignet.